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Eine Erste-Hilfe-Schulung nach Ihren Wünschen

Erste-Hilfe-Fortbildungen und Reanimations-Trainings gibt es viele, oft sind sie jedoch allgemein gehalten und gehen nicht auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer ein.

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Notfall+Fit ist anders - Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für Notfallsituationen in Ihrem persönlichen Arbeitsumfeld.

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Uns ist klar, dass die zu erwartenden Notfälle in einer Hebammenpraxis sich von denen in einer allgemeinmedizinischen Praxis oder physiotherapeutischen Einrichtung unterscheiden. Und genau darauf wollen wir eingehen und Sie und Ihr Team in alltagsrelevanten Szenarien "Notfall+Fit" machen!

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Deshalb kommen wir, wenn gewünscht, vorab zu Ihnen und erstellen anhand der örtlichen Gegebenheiten, der vorhandenen Materialien und natürlich angepasst an Ihr Team ein Gesamt-Konzept, dass wir anschließend im Rahmen der Fortbildung (gerne auch direkt in Ihren Räumlichkeiten) praxisnah vermitteln.

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Ob das einen Unterschied macht?    ... entscheiden Sie selbst:

In einer Hebammenpraxis bricht eine junge Mutter, die einen Termin zur Nachsorge hat, aus unerklärlichen Gründen im Wartezimmer zusammen. Ihr Baby liegt zu diesem Zeitpunkt schreiend neben ihr auf dem Fußoden. Aktuell befinden sich beide in der Praxis tätigen Hebammen und die Sprechstundengehilfin in der Praxis, wobei eine der beiden Hebammen eine Vorsorgeuntersuchung bei einem werdenden Elternpaar in einem Behandlungszimmer nebenan durchführt. Die zu diesem Zeitpunkt „freie“ Hebamme bemerkt die Situation als Erste.

Ein Fallbeispiel - drei Szenarien

Lebensrettende-Sofortmaßnahmen

("Führerschein-Kurs")

Die Hebamme spricht die schwangere Frau an und versucht deren Bewusstseinslage durch sanfte Berührungen  an der Schulter festzustellen. Da sie keine adäquate Reaktion erhält, ruft sie umgehend um Hilfe und überprüft, ob die Patientin atmet. Da dies nicht der Fall ist, weist Sie die hinzugestoßene Sprechstundenhilfe an die 112 zu wählen und beginnt mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Nach absetzen des Notrufs unterstützt die Sprechstundenhilfe die Hebamme bei der Reanimation und die beiden wechseln sich bis zum eintreffen des Rettungsdienstes ab.

Erste-Hilfe-Kurs

("Betriebssanitäter"-Wissen)

Die Hebamme spricht die schwangere Frau kurz an und überprüft, da sie keine adäquate Antwort erhält, umgehend nach Überstrecken des Kopfes zum Freimachen der Atemwege, ob die Patientin noch atmet. Dies ist nicht der Fall, sodass die Hebamme sofort die Sprechstundenhilfe anweist, einen Notruf abzusetzen und den Erste-Hilfe-Koffer der Praxis zu holen. Sie beginnt zunächst mit der Herzdruckmassage bis die Sprechstundenhilfe aus dem Koffer ein Beatmungstuch geholt hat und die beiden gemeinsam im Verhältnis 30 zu 2 mit Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung fortfahren, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Notfall+Fit

(Individuelles Notfall-Teamtraining)

Die Hebamme überprüft die Bewusstseinslage der schwangeren und weist umgehend die Sprechstundenhilfe an, die zweite Hebamme hinzuzukaufen, während sie die Atmung der Patientin gekonnt überprüft. Da sie keine adäquate Atmung feststellen kann beginnt sie mit der Herzdruckmassage, während die zweite hinzugerufene Hebamme die Mutter, die sie gerade noch betreut hat mit der Versorgung des auf dem Boden liegenden Babys betraut und einen Beatmungsbeutel holt um die Reanimationsmaßnahmen zu erweitern. Die Sprechstundenhilfe hat in der Zwischenzeit den Notruf abgesetzt und läuft in die gegenüberliegende Arztpraxis im gleichen Ärztehaus um den dort anwesenden Facharzt hinzuzurufen. gemeinsam mit dem Arzt setzen die beiden Hebammen die Reanimation abwechselnd fort, schließen den von der Sprechstundenhilfe aus dem Flur des Ärztehauses geholten "Automatischen-Elektrischen-Defibrilator" an den Patienten und legen venöse Zugänge.

Bei Eintreffen des Notarztes ist der Herzrhythmus des Patienten bereits vollautomatisch ausgewertet und es wurde entsprechend gehandelt. Durch den bereits gesicherten intravenösen Zugang können sofort die notwendigen Medikamente durch den Notarzt appliziert werden.

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